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Mit der Community in die Zukunft: „Dystopia“ feiert am 17. Februar in Berlin Premiere

#Völklingen/#Berlin. Kollaborativer Internetfilm „Dystopia“ feiert am 17. Februar auf der Genrenale Premiere – Filminteressierte sind aufgerufen, ihren eigenen Film zusammenzustellen. „Dystopia“ ist ein SciFi-Film und spielt im Jahr 2084: Der Wissenschaftler Jacob versetzt das Bewusstsein seiner todkranken Frau Ava in einen künstlich geschaffenen „Cyberspace“ und konserviert ihren Körper in einem Labor. Die Hoffnung: Sie so lange am Leben zu erhalten, bis eine Heilung möglich ist.



Szenen dieses Filmprojekts spielen in der Handwerkergasse des Völklinger Weltkulturerbes (foto: Hell)
Szenen dieses Filmprojekts spielen in der Handwerkergasse des Völklinger Weltkulturerbes (foto: Hell)

Düster geht es zu in der Zukunftsvision ehemaliger Studenten der Filmakademie Baden-Württemberg. Ähnliche Szenarien kennt man aus Filmen wie „Matrix“, „Bladerunner“ oder „Ghost in the Shell“.
Das besondere bei „Dystopia“: Die ganze Welt konnte mitmachen. Unter www.create-dystopia.org wurden Aufgaben an die Community gestellt. Jeder Interessierte konnte eigene Vorschläge einbringen und mitbestimmen, welche Idee gewinnt. „Dystopia“ ist der erste deutsche Film, der mit dem Konzept des „User-Generated Cinema“ entstand. Die entscheidenden Beiträge stammten aus der ganzen Welt, beispielsweise wurde die Grundidee der Geschichte in Brasilien entwickelt, die maßgeblichen Zeichnungen für das Erscheinungsbild der Charaktere stammen aus Kanada.

Gedreht wurde unter anderem im Weltkulturerbe „Völkinger Hütte“. Dabei entstanden verschiedene Handlungsstränge, Schlüsselszenen und Blinkwinkel, die frei zu unterschiedlichen Kurzfilmen zusammengestellt werden können. Während des Drehs wurde von Communitymitgliedern direkt vom Set berichtet. Alle Materialien und Szenenmodule sind auf der Plattform unter der Creative Commons Lizenz frei verfügbar.
„Wir wollen allen Filminteressierten die Möglichkeit geben, ihren eigenen Film aus dem Material zu schneiden. Dystopia ist das, was Du daraus machst!“, so Regisseur Tobias Haase. Um zu zeigen, was alles mit dem Material möglich ist, erstellte das Filmteam zwei eigene Versionen. Diese feiern am 17. Februar 2016 in Berlin auf der Genrenale Premiere.
„User-Generated Cinema ist die Öffnung des Filmproduktionsprozesses hin zu mehr Mitbestimmung. Dass wir nun alle Materialien im Internet freigeben, gehört zum Konzept. Die Menschen, die sich beteiligt haben, haben uns so viele Inspirationen gegeben – jetzt geben wir ihnen etwas zurück“, erklärt Producer Pascal Nothdurft.
Das Diplomprojekt „Dystopia“ ist eine Koproduktion der av medien penrose (Stuttgart), der Penrose Film (Berlin) und der Filmakademie Baden-Württemberg (Ludwigsburg).

Web: www.create-dystopia.org

Länge der Beispielfilme: je ca. 20 Min
Format: Cinemascope
Gedreht auf: Arri Alexa und RED
Regie: Tobias Haase
Kamera: Frederick Gomoll
Drehbuch: Markus Ständer & Jürgen Rennecke
Szenenbild: Janina Schimmelbauer & Jonathan Behr
Kostüme: Frank Bohn
Community Department: Theresa Steffens
Producer: Pascal Nothdurft, Martin Katic, Felix Faißt & Mark Szilagyi Produzenten: Felix Eisele,
Katja Siegel, Julia Kleinhenz & Bernhard Stegmann
Produktionsfirmen: av medien penrose, Penrose Film & Filmakademie Baden-Württemberg
Förderungen: MFG Baden-Württemberg, Medienboard Berlin Brandenburg & LKF Baden-
Württember

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Quelle: Dies ist eine redaktionell unbearbeitete Mitteilung des Projekt-Teams.

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