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Oberbürgermeister stellt Schilder vor, die auf „Wald-Tüv“ hinweisen

#Völklingen. Der Stadtwald Völklingen ist bereits seit dem Jahr 2004 PEFC-zertifiziert; das bedeutet, die Stadt Völklingen hält sich bei der Waldbewirtschaftung an strenge Richtlinien. Unter anderem verzichtet sie auf Kahlschläge, den Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden. Zur Förderung der ökologischen Vielfalt werden Mischbestände angestrebt und Biotopholz verbleibt im Wald.



Oberbürgermeister Klaus Lorig gemeinsam mit Bürgermeister Wolfgang Bintz stellen den Hinweis vor (Foto: Stadt VKL)
Oberbürgermeister Klaus Lorig gemeinsam mit Bürgermeister Wolfgang Bintz stellen den Hinweis vor (Foto: Stadt VKL)

Viele BürgerInnen wissen überhaupt nicht, daß ihr Wald nach den strengen PEFC-Standards zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung zertifiziert ist. Aus diesem Grund wird die Stadt Völklingen zukünftig verstärkt mit Info-Broschüren und  Waldschildern darauf hinweisen. Eines dieser Schilder hat Oberbürgermeister Klaus Lorig gemeinsam mit Bürgermeister Wolfgang Bintz nun in der Nähe des Forstamts  der Öffentlichkeit vorgestellt. Weitere dieser Schilder werden die MitarbeiterInnen des Forstes in den nächsten Monaten an markanten Stellen im Wald anbringen.

Eingeladen  zu dem Termin war auch Dr. Helmut Wolf. Er ist Sprecher (Vorsitzender) der Regionalen PEFC-Arbeitsgruppe Saarland, die für die Zertifizierung und Systemstabilität in unserem Bundesland verantwortlich zeichnet.

Was ist nun exakt mit dieser Zertifizierung gemeint? – PEFC ist ein transparentes und unabhängiges System zur Sicherstellung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung und damit  – einfach gesprochen – ein weltweiter „Wald-TÜV“. PEFC ist die Abkürzung für die englische Bezeichnung „Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes“, also ein Programm für die Anerkennung von Forstzertifizierungssystemen. PEFC berücksichtigt alle drei Ebenen der Nachhaltigkeit – die ökologische, soziale und ökonomische Ebene. Dies führt zu naturnahen und vielfältig nutzbaren Wäldern. Standards für die Waldbewirtschaftung sind:

  • Angemessene Waldpflege und Erzeugung hoher Holzqualitäten und einer breiten Produktpalette
  • Wald- und bodenschonender Maschineneinsatz
  • Erhaltung bzw. Aufbau von Mischbeständen mit standortgerechten Baumarten
  • Erhaltung von Biotopholz, z.B. Totholz, Horst-und Höhlenbäume
  • Kein Einsatz von Pestiziden und Düngemitteln
  • Private Selbstwerber weisen die Teilnahme an einem qualifizierten Motorsägenlehrgang nach
  • Bei der Waldbewirtschaftung werden die Erholungsfunktion und der ästhetische Wert des Waldes berücksichtigt

Interessierte BürgerInnen erhalten weitere Informationen und Broschüren in der Sprechstunde am Forsthaus am Simschel, donnerstags von 15:00 bis 16:30 Uhr. (PM Stadt VKL)

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