„Rechtsstreit um Dahm-Kündigung beigelegt“ eine Falschmeldung? – Stefan Rabel sieht noch keine Einigung!

#Völklingen. Am vergangenen Freitag berichtete der Saarländische Rundfunkt über eine Einigung im Rechtsstreit zwischen Stadtwerke und dem früheren Geschäftsführer Jochen Dahm, doch die CDU Fraktion Völklingen widerspricht: Einer Einigung müsse der Aufsichtsrat erst zustimmen!
Der SR meldete am Freitag, man habe sich im Streit um die Konsequenzen aus dem Debakel der Völklinger Meeresfischzucht  auf einen Vergleich geeinigt. Dahm wäre dadurch rückwirkend zum 31. Mai 2015 gekündigt. Er würde allerdings seine Leistungen aus der betrieblichen Altersversorgung weiter erhalten. Dies sei ein klassischer Vergleich, bei dem alle Beteiligte Abstriche machen müssen: Dahm akzeptiere die Kündigung wegen des Desasters rund um die Meeresfischzucht mitten im Binnenland, die Völklinger Stadtwerke verzichte im Gegenzug darauf ihm seine Altersversorgung zu streichen. Bis 15. Mai könne man dies Einigung noch widerrufen.
Kurz nach deser SR-Meldung meldet sich der CDU-Fraktionsführer Stefan Rabel zu Wort, die eine angebliche Einigung zwischen den Stadtwerken Völklingen und dem entlassenen Geschäftsführer Jochen Dahm vorsieht sei eine Falschmeldung!

„Es gibt zum jetzigen Zeitpunkt keine Einigung!“, so Rabel, weiter: „Zu einer Einigung wird es erst dann gekommen sein, wenn die zuständigen Gremien, allen voran der zuständige Aufsichtsrat der Stadtwerke Völklingen Holding, einer Einigung zugestimmt hat.“
Der Aufsichtsrat wird am 28. März tagen. Zuvor erwartet die CDU-Stadtratsfraktion ausführliche Informationen über den Inhalt einer möglichen Einigung und Antworten auf Fragen, die sich dann womöglich noch ergeben werden. Erst dann werden die Aufsichtsratsmitglieder der CDU entscheiden, ob sie dem Vorschlag einer Einigung zustimmen können.

Nichtbetroffen, so berichtet der SR, seinen die Schadenersatz-Forderungen n Millionenhöhe gegen den früheren Geschäftsführer der Stadtwerke, da dieser Prozess noch vor dem Landgericht anhängig ist.
Die Völklinger Meeresfischzucht hatte den Steuerzahler rund 20 Millionen Euro gekostet und unter anderem einen Untersuchungs-Ausschuss des Landtages beschäftigt. Redaktion/PM Rabel, CDU

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