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Die freiwillige Feuerwehr Völklingen – Das Löschwesen im Stadtteil Ludweiler – LBZ VII

Die Feuerwehr Ludweiler
Die Feuerwehr Ludweiler

18. Februar 1838:
In der damals eigenständigen Gemeinde Ludweiler wird eine Pflichfeuerwehr gegründet, sie bestand aus einer Feuerlösch- und Rettungskompanie. (XIX.)

22. Februar 1884:
Aufgrund eines Gemeinderatbeschlusses in der damals eigenständigen Gemeinde Ludweiler wird eine freiwillige Feuerwehr gegründet. (XIX.)

1890:
Gründung einer freiwilligen Feuerwehr in Lauterbach (Lauterbach gehörte damals zur Gemeinde Ludweiler). (XIX.)

1908:
In Ludweiler und Lauterbach schlossen sich am 29. April die einzelnen Löschzüge unter Amtsbürgermeister Wilhelm Poller zum Feuerlöschverband Ludweiler zusammen. (XIX.)

1968:
Die Amtswehr Ludweiler-Warndt stellt eine DL 18 in Dienst. Sie ist für die Orte Ludweiler, Lauterbach, Karlsbrunn, St. Nikolaus, Emmersweiler, Nassweiler und Dorf im Warndt zuständig. Das Fahrgestell kam von Mercedes-Benz, der Aufbau der maximal 18 Meter hohen Leiter wurde durch die Fa. Metz in Kalsruhe durchgeführt.
Ihr erster großer Einsatz war allerdings beim Brand des Großrossler Kinos, wo sie sich unter Beweis stellen konnte.

In Lauterbach wird ein Opel Blitz mit Ziegler Aufbau in Dienst gestellt. Später wurde das Fahrzeug Florian Völklingen 08/41 gerufen bis es irgendwann außer Dienst gestellt wurde.

1974:
Wegen der Gebietsreform stößt die Gemeinde Ludweiler mit Ihren zwei Feuerwehren in Ludweiler und Lauterbach zu Völklingen. (LXXII.)

1977:
Aufteilung der Feuerwehr in Löschbezirke. (feuerwehr-voelklingen.de)
Die freiwillige Feuerwehr Völklingen verfügt nun über folgende Löschbezirke:

1980:
Im LBZ I Stadtmitte wird ein Löschgruppenfahrzeug LF 16 mit Tragkraftspritze in Dienst gestellt. Das auf den Rufnamen Florian Völklingen 01/44 hörende Fahrzeug wurde auf einem Mercedes-Benz LAF 1113 B Fahrgestell von der Firma Metz aufgebaut.
Außerdem erhält der LBZ I ein neues ELW: Ein Mercedes-Benz 208. Das Fahrzeug wurde in Eigeninitiative zum ELW umgebaut. Es hörte bis 2007 auf den Rufnamen Florian Völklingen 01/12, dann wurde es ersetzt.

1981:
Auch im LBZ I Stadtmitte wird ein Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 in Dienst gestellt, wo es bis 2009 als Erstangreiferfahrzeug genutzt wird. Florian Völklingen 01/23-1 wurde auch auf einem Mercedes-Benz LAF 1113 B Fahrgestell, allerdings von der Firma Ziegler aufgebaut.
In Lauterbach wird ein Löschgruppenfahrzeug LF 16 in Dienst gestellt, das auf den Rufnamen Florian Völklingen 08/43 hörende Fahrzeug wurde auf einem Mercedes-Benz 1113 Fahrgestell von der Firma Ziegler aufgebaut.

1984:
Ludweiler erhält ein neues TLF 16/25 auf Mercedes-Benz 1113/Bachert (Florian Völklingen 07/23).

1990:
In Ludweiler wird Florian Völklingen 07/46 in Dienst gestellt. Es handelt sich um ein HLF von MAN 8.150/Ziegler.

1995:
In Ludweiler wird ein weiteres Fahrzeug in Dienst gestellt: Florian Völklingen 07/62, ein GWG-2 auf MAN 9.150/Ziegler. Das Fahrzeug ist Baujahr 1990 und fuhr zuvor für die Berufsfeuerwehr Saarbrücken.

1996:
Die freiwillige Feuerwehr Völklingen verfügt über 250 aktive Feuerwehrleute in acht Löschbezirken, diese sind wie folgt den Löschbezirken zuzuordnen:

  • LBZ I Stadtmitte: 65
  • LBZ III Luisenthal: 25
  • LBZ IV Wehrden: 30
  • LBZ V Fürstenhausen: 30
  • LBZ VI Geislautern: 27
  • LBZ VII Ludweiler: 35
  • LBZ VIII Lauterbach: 35

Die Jugendwehr umfasst 65 Kinder zwischen 10 und 16 Jahren, davon 15 Mädchen – nach damaliger Erfahrung bleiben davon rund 30% der Feuerwehr treu. Sieben Hauptamtliche Gerätewarte sorgen für die Einsatzbereitschaft, sowie die Besetzung der Zentrale. (LXXII.)

2011:
Gleich sechs neue Fahrzeuge werden an die Völklinger Feuerwehren übergeben:
Darunter eine DLK 23/12 (das generalüberholte Fahrzeug das vorher in Stadtmitte stationiert war) für den LB Ludweiler.
Lesen Sie mehr dazu auf den Seiten des LBZ I/II.

DLK23-12: Die Generalüberholte Drehleiter mit Korb - nun Florian Völklingen 07/31 © Andreas Hell
DLK23-12: Die Generalüberholte Drehleiter mit Korb – nun Florian Völklingen 07/31 © Andreas Hell

Die ehemalige DLK 23/12 (Florian Völklingen 01/31 a.D.) aus dem LB Stadtmitte wurde generalüberholt (Kosten: 170.000 Euro) und ersetzt im LB Ludweiler die DL 18 (Florian Völklingen 7/32 a.D.) aus dem Jahre 1968.

Die liebevoll Oma genannte Drehleiter im Ludweiler Gerätehaus © FFw Völklingen - Pressemitt.
Die liebevoll Oma genannte Drehleiter im Ludweiler Gerätehaus © FFw Völklingen – Pressemitt.

Der letzte Einsatz der sog. „Oma“ war bei der Brandbekämpfung einer Explosion in der Mühle Quirin in Geislautern, wo sie zusammen mit ihrem Nachfolger zum letzten mal ihr Leistungsvermögen unter Beweis stellen konnte. Erwähnenswert ist auch der beim Löschbezirk Stadtmitte genannte Einsatz von 2007, als über diese alte Drehleiter das leben dreier Kinder und einer Frau gerettet werden konnte – ihr Einsatz war nötig, da die DLK der Stadtmitte bereits nei einem anderen Einsatz eingebuden war. Dieser Einsatz zeigte zugleich, warum ein zweites Hubrettungsfahrzeug in Völklingen dringend erforderlich ist.
Mit dem Funkspruch: „Florian Völklingen von Florian Völklingen 7/32 kommen. – Florian Völklingen 7/32 hat letzten Standort erreicht und schaltet Funk für immer ab. Hier Florian Völklingen 7/32 Ende“ verabschiedete man das liebgewonnene Fahrzeug in den Ruhestand, in dem Sie als Oldtimer erhalten bleibt.

2012:
Neue Hauptbrandmeister: Reiner Eichenwald (LXXX – 02.04.2012)

Das Feuerwehrgerätehaus in Ludweiler 2014
Das Feuerwehrgerätehaus in Ludweiler 2014