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Warum blickt der Buddha zurück? Außergewöhnliche Buddha-Figuren aus Ostasien

Ringvorlesung „Buddha“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Donnerstag, 15. Dezember 2016, 18.30 Uhr, Eintritt frei

#Völklingen. Wir alle kennen die Figur des in sich ruhenden Buddha, die beinahe ausnahmslos in frontaler Haltung dargestellt wird. In der ostasiatischen Kunst gibt es jedoch auch eine andere Buddha-Darstellung: ein Buddha, der nach hinten blickt. Bis heute geben diese Buddha-Figuren der Forschung Rätsel auf. Zum Abschluss der Ringvorlesung „Buddha“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte spricht am Donnerstag, dem 15. Dezember 2016, Prof. Dr. Jeong-hee Lee-Kalisch, über diese außergewöhnlichen Buddha-Figuren. In ihrem Vortrag erläutert sie die visuelle und rituelle Bedeutung der nach hinten blickenden Buddha-Darstellungen aus China, Korea und Japan. Jeong-hee Lee-Kalisch lehrt ostasiatische Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin.

Der Vortrag beginnt um 18.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Vor der Vorlesung eröffnet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte um 18 Uhr im Café Umwalzer die neue Ausstellung „Buddha in Bangkok – Gesichter Thailands. Fotografien von Armin Neusius“. Der Eintritt zur Ausstellungseröffnung ist kostenfrei.

Die Ringvorlesung zur Buddha-Ausstellung nimmt den kulturellen und künstlerischen Kontext in den Blick, in dem die Kunstwerke der Ausstellung stehen. Acht allgemeinverständliche Vorträge von internationalen Experten geben den Besuchern die Gelegenheit, die Kenntnis über die buddhistische Kunst und Kultur zu vertiefen und mehr über eine Welt zu erfahren, die vielen westlichen Menschen fremd ist. Die Ringvorlesung zu „Buddha“ ist eine Kooperation des Weltkulturerbes Völklinger Hütte mit der Universität des Saarlandes und der Universität Trier.

Die Vorträge begleiten die Großausstellung „Buddha. Sammler öffnen ihre Schatzkammern – 232 Meisterwerke buddhistischer Kunst aus 2.000 Jahren“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Sie zeigt Meisterwerke buddhistischer Kunst aus den vier asiatischen Regionen Südasien, Ostasien, Südostasien und der Himalaya-Region. Die Ausstellung bietet einen einzigartigen Überblick über die buddhistische Kunst Asiens vom 1. Jahrhundert vor Christus bis zum Ende des 18. Jahrhunderts. Die Exponate stammen ausschließlich aus Privatsammlungen und waren in diesem Umfang noch nie zu sehen. Ein großer Teil der Exponate wird zum ersten Mal öffentlich gezeigt. Schirmherr der Ausstellung „Buddha“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist Seine Heiligkeit der XIV. Dalai Lama.

Die Buddha-Ausstellung wird von einem ausführlichen Begleitprogramm flankiert. Meditationen mit buddhistischen Mönchen, Qigong-Übungen, Themenführungen und Kinderführungen lenken den Blick und die Sinne auf das Thema Buddhismus. Zur Buddha-Ausstellung hat das Weltkulturerbe Völklinger Hütte auf dem 600.000 Quadratmeter großen Gelände einen „Pfad der Erkenntnis“ mit acht Meditationsstationen eingerichtet. In der Möllerhalle sind Fotografien des berühmten amerikanischen Magnum-Fotografen Steve McCurry zur Kultur des Buddhismus zu sehen, die er auf seinen zahlreichen Reisen nach Tibet, Indien, Sri Lanka, Myanmar, China, Japan, Thailand und Kambodscha aufgenommen hat.

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist weltweit das einzige Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, das vollständig erhalten ist. Es bewahrt das Erbe der Industrialisierung für kommende Generationen. Regelmäßig bietet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte auch anderen Welt-Kulturen ein Forum und schafft so einen Raum für einen Dialog zwischen den Kulturen.

Prof. Dr. Jeong-hee Lee-Kalisch (Freie Universität Berlin):
„Warum blickt der Buddha zurück? Die visuelle und die rituelle Bedeutung der außergewöhnlichen Buddha-Figuren aus Ostasien“, Donnerstag, 15. Dezember 2016, 18.30 Uhr, Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Gebläsehalle

PM WKE

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