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Weltkulturerbe Völklinger Hütte präsentiert erstmals die „UrbanArt Biennale®“ auf der art Karlsruhe

#Völklingen/#Karlsruhe. Die „UrbanArt Biennale®“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist die größte Werkschau zur Urban Art in der Welt. Alle zwei Jahre zeigt das Europäische Zentrum für Kunst und Industriekultur die neuesten Entwicklungen und Positionen der Kunst, die sich aus dem Graffiti entwickelt hat. Erstmals präsentiert das Weltkulturerbe Völklinger Hütte diese Kunst des 21. Jahrhunderts mit einem eigenen Stand auf der „art Karlsruhe“ (16. bis 19. Februar 2017), der Messe für Gegenwartskunst.Die „UrbanArt Biennale®“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt die verschiedenen Facetten der weltweiten Urban Art. Ein Schwerpunkt der „UrbanArt Biennale® 2017“ ist die interventionale Urban Art, die mit Kunst-Aktionen aktiv in den Stadtraum eingreift und ihn künstlerisch gestaltet. Mit Werken des Künstlers „Vermibus“ zeigte das Weltkulturerbe Völklinger Hütte bereits 2015 einen wichtigen Vertreter dieser Urban-Art-Strömung. Die interventionale Urban Art und auch die Urban Art Südamerikas werden zwei Schwerpunkte der Präsentation auf der art Karlsruhe sein.



Wie schon seit vielen Jahren wird sich das Weltkulturerbe Völklinger Hütte auch 2017 mit seiner Industriekultur, den Ausstellungen und Veranstaltungen auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin präsentieren. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist weltweit das einzige Eisenwerk aus der Blütezeit der Industrialisierung, das vollständig erhalten ist. Nach der Stilllegung der Roheisenproduktion im Jahr 1986 wurde die Völklinger Hütte 1994 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt international herausragende Ausstellungen und ist Ort für außergewöhnliche Konzerte und Festivals.

PS: Am Donnerstag, dem 16. Februar 2017, diskutiert der Generaldirektor des Weltkulturerbes Völklinger Hütte, Prof. Dr. Meinrad Maria Grewenig, auf der art Karlsruhe mit dem ‚Bananensprayer‘ Thomas Baumgärtel und der Direktorin des Kunstmuseums Stuttgart, Dr. Ulrike Groos, über die Kunst der Zukunft. Die Diskussion mit dem Motto „Malerei in politischen Zeiten“ wird moderiert von dem Kunstjournalisten Carl Friedrich Schröer.
Termin: 16. Februar 2017, 14 Uhr, art Karlsruhe, in Halle 4, der Halle für „Contemporary art 21“

Info: 4. UrbanArt Biennale® 2017

Weltkulturerbe Völklinger Hütte
9. April bis 5. November 2017

Urban Art – das sind abstrakte Kunstwerke, die ihre Wurzeln im Graffiti-Writing haben, es sind die „Walls of Freedom“ während der Ägyptischen Revolution und Shepard Faireys „Change“-Kampagne für Barack Obama. Urban Art sind Arbeiten auf Leinwand, Holz oder Papier, die Pop Art im Stil des Schablonen-Graffiti, kommerzielle Projekte und die Interventionen im Stadtraum von Künstlern wie Vermibus. Kaum eine Kunstbewegung des 21. Jahrhunderts ist so vielseitig wie die Urban Art. Seit 2011 gibt das Weltkulturerbe Völklinger Hütte dieser Kunst ein Forum und zeigt genau diese verschiedenartigen Facetten einer Kunst, die sich scheinbar mühelos zwischen U-Bahn-Schächten, großflächigen Wänden und Museums-Vernissagen hin und her bewegt.

Die „UrbanArt Biennale®“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte zeigt die weltweite Urban Art aller Kontinente und geht bewusst über die europäisch-amerikanische Perspektive hinaus. Denn Urban Art ist ein internationales Phänomen, das sowohl von der Comic-Kultur als auch von der arabischen Tradition der Kalligraphie inspiriert sein kann. Eine Besonderheit ist der Ort der Biennale: das UNESCO-Weltkulturerbe Völklinger Hütte. Als Ort der Arbeit und der Alltagskultur, der zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde und heute große Ausstellungen zeigt, ist er ebenso hybrid wie die Urban Art selbst und bietet dieser Kunst so einen kongenialen Raum.

Die „UrbanArt Biennale®“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist die größte Werkschau zur Urban Art in der Welt. Alle zwei Jahre präsentiert das Europäische Zentrum für Kunst und Industriekultur die neuesten Entwicklungen und Positionen dieser Kunst des 21. Jahrhunderts. 150 der besten UrbanArt-Künstler wie Jef Aérosol, A1one, Ammar Abo Bakr, Thomas Canto, Invader, JonOne, Ludo, Os Gêmeos, Rero, Shepard Fairey, Swoon oder Vhils haben bereits in Völklingen ausgestellt. 2017 kann das Weltkulturerbe Völklinger Hütte mit der „UrbanArt Biennale® 2017“ das vierte große Ausstellungsprojekt zur Urban Art präsentieren. Länderschwerpunkt der „UrbanArt Biennale® 2017“ ist Südamerika. Ein weiterer Schwerpunkt sind die aktuellen Trends der interventionalen Urban Art.

Zentrale Ausstellungshalle ist die Möllerhalle aus den 1910er Jahren des 20. Jahrhunderts mit ihren 10.000 Quadratmetern. In dieser größten Betonanlage ihrer Zeit wurden zu aktiven Betriebszeiten der Völklinger Hütte die wertvollen Erze gelagert. Zusätzlich zur Ausstellung in der Möllerhalle erschaffen internationale Künstler auf dem Gelände des Weltkulturerbes Völklinger Hütte UrbanArt-Installationen, die speziell für ihren Ort in der Völklinger Hütte konzipiert werden. Das Spektrum reicht von der großflächigen Wand von 30 Metern Höhe bis hin zu Kunstwerken, die ganze Innenräume ausfüllen.

Zu den bereits bestätigten Künstlern zählen:

OX (Frankreich)
ox.com.fr/wp/
Er bemalt und beklebt riesige Reklametafeln mit abstrakten Mustern, Kompositionen und Farbflächen. Bekannt wurde der französische Künstler OX schon zu Beginn der achtziger Jahre, durch seine Arbeit im Künstlerkollektiv „Les Frères Ripoulin“, dem auch Pierre Huyghe, Jean Faucheur und Claude Closky angehörten. Seine Inspiration zieht OX vor allem aus Orten, der Umgebung der Tafeln und aus Werbung.

Mambo (Los Angeles)
www.mambo.vu
In Chile geborener französisch-ungarischer Maler, Designer und Grafiker. Geboren 1969 in Santiago, wuchs Mambo in Lateinamerika auf. Er lebt und arbeitet in Los Angeles. Seine Werke sind heute in wichtigen Sammlungen zu finden, u.a. im Centre Pompidou. Der Beginn seiner Karriere war als rebellischer SteetArt Aktivist.

Subtu (Brasilien)
www.subtu.com.br
Brasiliens Großstädte sind berühmt für ihre Graffiti-Kunst, die mit politischen Botschaften und einer außergewöhnlichen Stil- und Formenvielfalt das Straßenbild prägt. Das Markenzeichen Subtus ist der Affe in allen erdenklichen Posen.

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